"Wir lassen sie nicht in der Wüste stehen..." Denn nicht überall, wo Glötzl drauf steht wird auch Glötzl-Kompetenz und Traditionsbewusstsein angeboten. Bei uns schon...
Glasfaser-Bragg-Gitter zur Dehnungs- und Temperaturmessung

Der erste, weltweit handelsübliche Glasfaser-Bragg-Gitter Sensor für die Anwendung in der Geo- und Baumesstechnik wurde 2001 von Jürgen Glötzl publiziert und verkauft. (Siehe Abb. rechts)

Er stammt aus einer Forschungsentwicklung in den 90er Jahren zusammen mit Marc Voet und wurde in Zusammenarbeit mit der Firma AOS in Dresden entwickelt.

Seither sind viele Jahre vergangen und es wurde  weiterentwickelt und geforscht. Neben der Bragg-Gitter-Technologie sind auch verteilt messende Verfahren entwickelt worden, die - wie Brillouin und Raman - eine Möglichkeit geschaffen haben, ortsunabhängig, also ohne Modifikation der Faser selbst, "Dehnung" und Temperaturen messen zu können.

Neben dem Kosteneffekt verteilter Messungen, die in der Regel auch den Umgang mit großen Datenmengen mit sich bringt, haben Faser-Bragg-Gitter in vielen Anwendungen einen deutlichen Preisvorteil in der Anschaffung von Messgeräten und automatischen Erfassungseinheiten, die mittlerweile ein verbreiteter Standard geworden sind.

Das eine, schließt aber das andere nicht aus. Brillouin und Raman zeigen sich von eingebrannten Bragg-Gitter wenig beeinflusst, da sie in anderen Wellenlängenbereichen arbeiten und können so als redundante Kontrollmessungen über die Bragg-Gitter hinweg (hindurch) in der gleichen Faser als Dienstleistung zur Referenzmessung durchgeführt werden.

Die Applikation von Bragg-Gitter Lichtleitern erfordert fachliche Kompetenz in Bezug auf die Verarbeitung, Umgang und technischen Anforderungen in der Applikation an das Bauwerk selbst inklusive umfassender mechanischer Kompetenz in Konstruktion und Produktion.

Auch die Trägermaterialien der Faser sind mit Kompetenz zu wählen und auf die Anwendung hin anzupassen. Dazu müssen Materialeigenschaften wie E-Modul und Steifigkeit, sowie die Bruchdehnung in Betracht gezogen werden. Das ist das beschriebene Knowhow der GGB, entstanden aus vielen Forschungsarbeiten in Zusammenarbeit mit Materialprüfanstalten und Wissensträgern zum Thema.

Neben einem breiten Portfolio standardisierter einzelner Bragg-Gitter-Sensoren auf dem freien Markt, die Ihrerseits für die Anwendung im Baugewerbe erst noch nach Bestätigung suchen, plädieren wir auf eine vorkonfektionierte Kettenanwendung im Einzelfall um das optimale Leistungsvermögen dieser Technik auszunutzen. Damit entfallen aufwändige und diffizile Spleiß- und Anpassungsarbeiten vor Ort, die wir nicht als zielführend ansehen.

Heute sind wir in der Lage mit modernen 3D Druckverfahren Sensoren quasi aus der Idee im Kopf auf den Tisch zu bringen und effizient und auch kurzfristig Lösungen anzubieten, die gerade eben angefragt wurden.

Siehe auch auf dieser Seite :
Bragg-Gitter-Sensoren im 3D Druckverfahren


Glasfaser Sensoren können nach dem Stand der Technik für nachfolgende Messaufgaben im Besonderen produziert und angewendet werden:

  • Dehnungsmessung
  • Temperaturmessung
  • Mechanische Impulsmessung


Messungen in dynamischen Bereichen, wie z.B. bei der Impulsmessung sind heute in Bereichen von 100 Hz kein Problem mehr.

Eine kürzlich veröffentlichte Arbeit zur Verifizierung der Messsysteme in Bezug auf konventionelle Sensoren können Sie hier einsehen.

Klar ist, Glasfasermessung ist nicht nur zeitgemäß und aussagekräftig, sondern auch leicht und unkompliziert zu verbauen. Vorausgesetzt, die Systeme kommen baustellengerecht, anwendungsoptimiert und bei uns gefertigt bei ihnen an.

Fragen zur Anwendung und Ausführung beantworten wir ihnen immer gerne.

Hierzu steht ihnen Jürgen Glötzl nahezu jederzeit online via Skype zur Verfügung.

Skypename:
juergen.gloetzl

 

 

Made in Saxony

Stand: 13.03.2018

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