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MFM Discovery

Modulare Feld Messanlage v17

Die „Unkaputtbare“ unter den Baustellenmessanlagen.

Konzeptionell Ihrer Zeit weit voraus und technologisch alle Zeiten überdauernd. Das kontinuierlich verfolgte Messanlagenkonzept für langzeitliches Dauermonitoring oder kurzfristig wiederholenden und universalen Messeinsatz.

Der neue und erweiterte Messanlagenstandard MFM aus eigener Fertigung in der Constitution Klasse.

Indoor-Variante Schroff -Gehäuse Eurocard19"

Indoor-Variante der CPU mit im Rittal Schrankgehäuse, Phönix Netzteil und Umschaltgruppe für 20 Sensoren.

Die MFM ist eine zuverlässige Alltagsmaschine und gleicht einem unermüdlichen und pflegeleichten Arbeitspferd. Sie besteht aus bewährter konventioneller Analogtechnologie, kombiniert mit modernem digitalem Zeitgeist auf das Wesentliche beschränkt. Eine minimierte zeitlose eigens programmierte Controllersteuerung deren Ursprung schon in den 60er Jahren zurückliegt, ohne digitales Overhead wie Betriebssysteme oder updateverpflichtende und angriffsempfindliche Basissoftware. Absolut kein Standard und ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit. Selbstüberwachend und bei Bedarf selbstbootend und mit externen "Watchdog" ausgestattet.

Dieses Meisterwerk der deutschen Ingenieursentwicklung zeichnet sich durch ihre variable Betriebsweise und Ausbaufähigkeit aus • als Messstation im Datennetz , oder autark als entfernter Datenlogger • sie ist nahezu endlos modular erweiterbar • universell programmierbar • schnell montiert • einfach und übersichtlich in der Handhabung •  potentialfreie Aus- und Eingangs-Kontakte, gesteuert und programmiert mittels übersichtlicher Parameter, direkt aus Ihrer Auswertesoftware • Interne Grenzwertüberwachung aller Sensoren und unmittelbare (online) Alarmsteuerung und -ausgabe vor Ort - schon während der Messung.

Reparatur und Service in Ferndiagnose, direkter Sensoransteuerung und möglicher Selbstaustausch von vorgehaltenen Standardplatinen (Service-Kit) mit Diagnose-Anleitung • Konsequent verfolgte Abwärtskompatibilität aller schon vorher verbauten MFM, MDL, MFA und MCC Systeme bis Ende 2014. Die Discovery schlägt sie alle um Längen und überdauert jeden anderen Datalogger der jemals zum Einsatz gekommen ist.

Programmierung und Auslesung

Als Programme zur Parametrierung, zum Einlesen und Verwalten der Messwerte der MFM dienen Programme wie GLA7/8 bis 2015 oder aktuell GKSPro für Windows.  In ihren Einstellungen wählen Sie beispielsweise: Verschiedene Messzeiten für definierte Sensorgruppen oder bis zu 1.000 Einzelsensoren am Bauwerk aus.

Sie können 30 Zeitprogramme erstellen, in Gruppen unterteilt (max. 60 Messstellen je Zeitprogramm), und frei wählbare Zeitzyklen (Programmwiederholungen) konfigurieren. Die gespeicherten Messwerte sind jederzeit fern auslesbar oder werden von der MFM via FTP an einen entfernten Serverstandort übertragen.

Frei konfigurierbar ist auch die Versorgungsart je Sensor, die Anzahl der Messungen je Zyklus, die Anzahl der Messungen zur internen Mittelwert-bildung, individuelle Grenzwerteinstellungen und
-signalisierung dass über ein optionales Alarm-relais (bis zu 12 Stk.) und angeschaltete Alarm-geber visuell oder akustisch ausgegeben wird.

Schematischer Aufbau:

Aufbau und Funktion

Die gesamte Messanlage und ihre Funktionsplatinen sind modular im Standard „Eurokarten-Format“ entwic-kelt und konfektioniert und können nahezu in alle

Gehäusetechniken und Schaltschränken der elektronischen Daten-verarbeitung verbaut werden. Sie wird nach Ihren Anforderungen und Wün-schen und Bedarf zusammengestellt.

Die MFM besteht im Wesentlichen aus einer Basisstation CPU, der Versorgungseinheit und diverser Kommunikations-Schnittstellen sowie Sonderplatinen zur Alarmgebung, Sensorversorgung, sowie abgesetzten Sonder-modulen zur Alarmgebung (jederzeit erweiterbar).

Multiplexer

Die Anzahl und Art der Messstellen kann frei in der MFM an die erforderliche Leistung und mit unterschiedlich notwendigen Versorgungen im und am Bauwerk angepasst werden.

Die separierten Anschalteinheiten MUM für die Sensoren können örtlich geplant werden, um lange, kostspielige Kabelführung zu optimieren.

Multiplexer für je 20, 40, bis max. 80 Sensor-Anschalt- und Umschaltgruppen können an den RS485-Bus mit GSM7 Protokoll angeschlossen werden.

Die Multiplexer werden üblicher Weise in der Nähe der Sensorfelder (Lokationen) eingebaut und sind mit der CPU über ein 10-adriges Bus-Kabel verbunden. Die maximale Leitungslänge beträgt über Kupferkabel 1.000 m oder kann in Glasfasernetzen mit autarken Versorgungen der Umschalt-gruppen eine Entfernungen bis zu 2 km überbrücken.

Ring- und Meldespeicher

Die in der MFM erfassten Messergebnisse werden ausfallsicher und Unabhängig von Haltespannungen in einem Ringspeicher abgelegt, dabei wird in Real-time-Erfassung jeder Messwert mit einem eindeutigen Zeitstempel versehen.

Ausgelesen werden diese Ergebnisse entweder mit einem konventionellen Notebook mit GKSPro vor Ort, oder über Fernübertragung, auch über das Internet, oder im lokalen Netzwerk in Form einer Textdatei mit definiertem Format für den Import in beliebige Auswertesoftware oder Excel bereitgestellt.

Zusätzlich werden in der MFM relevante Ereignisse und Störungen in einem Meldungsspeicher abgelegt, der vom Bedienprogramm in Form eines fortschreibenden Ereignisprotokolls ausgelesen wird.

Das sind z. B. das Ein- und Ausschalten der Station, Stromausfall, durch-geführte Programmänderungen und Veränderungen im Zeitprogrammen oder Fehler bei der Initialisierung der Datenübertragung via GSM Modems oder Kommunikationsstörungen im eigenen Netzwerk.

Kompaktgehäuse Rittal mit Heizung für Outdoor-Betrieb

Die Messstation MFM kann in der größten Ausbaustufe physikalisch bis zu 1.000 Sensoren von einer Zentralstation aus versorgen und automatisch messen.

Die sichere Schalt- und Stabilisierungszeit der Elektronik beträgt 0,5 Sekunden je Messstelle im kontinuierlichen Dauerbetrieb. Dabei wird jeder Messwert auf Plausibilität geprüft und die Stabilität des Messsignals (Messwertsprung) festgestellt, ggf. die Messung wiederholt und erst nach X Versuchen mit einer dazugehörigen Störungsmeldung abgespeichert und gemeldet, sollte er die Plausibilitätsüberprüfung nicht bestanden haben.

Alle Messeingänge sind selbstverständlich auch einzeln untereinander galvanisch getrennt. Die Messanlage MFM ist für den Einsatz der meisten elektrischen Sensorarten mit Strom- und Spannungsausgang, sowie alle gängigen Schwingsaitensensoren verschiedener Hersteller program-mierbar.

Interne Steuer- und Filterschaltungen eliminieren weitgehend alle bekannten, störend überlagernde Fremdsignale die zu einer Messwert-änderung führen.

Pneumatische und hydraulische Sensoren können über einen separaten, örtlich getrennt positionierten Pneumatik-Controller vom Typ PNC und entsprechenden Hydraulikaggregaten gemessen, dessen Werte seriell eingelesen und auf interne Messstellen der Messanlage zugeordnet werden.

Digitale (serielle) Sensoren können über den bereitstehenden GMS 7-Bus auf den RS485-Schnittstellen angeschlossen und angesteuert werden.

Sonderprogrammierungen für andere Schnittstellen oder Bus-Systeme (z.B. MOD-Bus) sind problemlos möglich.

Energieversorgung

Die Stromversorgung kann entweder direkt an einem 220-240 V/AC Anschluss, auch mittels interner Li- oder SLA-Batterie über große Zeiträume bei Stromausfall gesichert werden.

Üblicherweise werden Blei- oder NiMH-Akkus oder eine Externe USV eingesetzt, die per Laderegler am Stromnetz oder Solar- Windkraftanlagen, auch an unzugänglichen Orten geladen werden können.

Ein interner Timer versetzt die Messanlage in einen stromsparenden Standby-Modus, wenn sie nicht gebraucht wird. Sie kann jederzeit neben ihrem Regeldienst durch einen externen Kontakt (Seismograf, Geophon, Lichtschranke oder ähnliches) bei dringendem Anlass außerhalb ihres regulären Messzyklus automatisch in den aktiven Messbetrieb zurückversetzt werden.

Für den Outdoor-Betrieb kommen neben passendem Klimagehäuse und Überspannungsschutzelementen bei Bedarf für jeden angeschlossenen Sensor zu Einsatz.

 

Anwendungsbeispiele

Auslesen der Messwerte

Das kann vor Ort mittels Notebook geschehen bzw. über eine RS485-Leitung von einer Zentrale aus.

Router und Modems sind ebenfalls via LAN-Schnittstelle anschließbar und erlauben einen direkten Zugriff von beliebigen Orten oder Servicedienststellen.

Ferneinstellung des Messprogramms können berechtigte Nutzer somit von jedem beliebigen Ort aus vornehmen.

Technische Daten im Überblick

Messstellen

Sensoren



Digitale Sensoren

Pneumatische und
hydraulische Sensoren

Schwingsaite:

 

Auflösung

Speicher 

Schnittstellen 


Schaltausgänge  


Konfiguration

Versorgung

Stützzeit (Akkubetrieb)

Schutzart

Maße

Multiplexer

 

Kopfstation 

 

bis 1.000 (Vierdrahtschaltung)
in mehreren Varianten modular in Stufen zu 20 Sensoren

4 – 20 mA: Wegaufnehmer, Drucksensoren, Sickerwassermessgeräte 
1 mA: PT100-Temperaturaufnehmer 
5 V/0,2 mA/1 mA-Brücken: Druckaufnehmer, Temperatursensoren 
Druck-, Dehnungs-, Neigungs-, Temperaturaufnehmer

(RS485-Bus) aktive Geber, Lotmessgeräte, Sickerwasserpegel 
Schlauchwaagen, Neigungsmessketten etc.

Druck-, Kraftaufnehmer mittels Pneumatikcontroller

Schwingsaite: 0,005 % F.S.

 

mit 16 bit AD Wandlung (entspricht 0,015 % F.S.)

40.000 Messwerte real-time Speicherung mit Daten und Uhrzeit
2.000 Status- und Störmeldungen

RS485, galvanisch getrennt, Festnetz-, GSM-, ISDN-Modem,
LWL-Converter, GMS7-buskompatibel USB


Störung, Modem: je ein potentialfreier Kontakt max. 42 V, 1 A 
6 projektspezifisch zur Grenzwertüberwachung: 
potentialfreier Umschaltkontakt max. 42 V, 1 A, optional 230 V, 6 A

über GLA7/8, GKSPro

Netz (220-240 V/AC) interne Li-Batterie,
Optional: externer Blei-Akku evtl. mit Ladeeinheit oder USV

(Akkubetrieb)   je nach Ausstattung 1 Tag bis mehrere Monate

IP40, höhere Schutzgrade bis IP67 über Schaltschrankgehäusetechnik

Stationskern: 19“-Einschub 26, optional 48 TE

255 x 115 x 70 mm in Hutschienen Rittal-Gehäuse

 

Als Intelligente Version einer Kopfstation oder Messanlagenzentrale steht     
die komponente MDL Enterprise zur Verfügung

Made in Saxony

Stand: 13.03.2018

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